008. Die elektromagnetische Wechselwirkung

Elementarladungen sind die einzigen Objekte, sie bilden in ihrer Gesamtheit das Universum. Wir können die Elementarladungen und ihre Wirkungen auch makroskopisch verstehen, z.B. wenn wir mit Magneten hantieren oder uns elektrostatische Effekte vor Augen führen. Zum Beispiel lässt sich ein feiner Wasserstrahl von einem elektrostatisch aufgeladenen Gegenstand ablenken. Das Experiment kann jeder selber machen, dazu braucht man nur einen Luftballon und einen frei zugänglichen Wasserhahn. Im Video kann man diese Experiment sehen:

Youtube-Video "Electrostatic Effect On Water"

Auch unsere Erde besitzt ein variables elektrisches Feld mit einer Stärke von 100 V/m bis 300 V/m. Wiki schreibt:

"Bei wolkenlosem Himmel im ebenen Gelände lassen sich in der Luft elektrische Feldstärken zwischen 100 V/m und 300 V/m von oben nach unten mit Potentialsonden oder mit um die horizontale Achse drehbaren Plattenkondensatoren, sogenannten Rotationsvoltmetern, feststellen. Bei Gewittern entstehen aufgrund der Ladungstrennung in den Wolken jedoch auch wesentlich höhere Feldstärken von 25 bis 35 kV/m, die man am Boden beobachten kann. Ab diesen Feldstärken kommt es auch in Form von Blitzen zu Entladungen (Ladungsausgleich)."


Die Sonne besitzt bzw. erzeugt ebenfalls ein elektrisches Feld, denn der Sonnenwind ist nichts anderes als ein gigantischer Ionen-Strom. In Sonnennähe ist die Ionendichte höher als in weiter Entfernung zur Sonne, d.h. durch die Abnahme der Ionendichte wird ein elektrisches Feld etabliert. Man hat auch heraus gefunden, dass der Sonnenwind von der Sonne weg beschleunigt (Widerspruch zur Gravitations-Kosmologie), mit etwa 4 m/s² von 150 km/s bis 300 km/s, im Abstand von 3,5 bis 17,5 Millionen Kilometer Entfernung. In Erdnähe sind 400 km/s bis über 2.000 km/s möglich.

 

Polarlichter entstehen, wenn die Ionen des Sonnenwinds vom Magnetfeld der Erde abgelenkt werden und die Luft ionisieren (Plasma-Bildung).