020. Die Plasma-Entladung

Ein Blitz ist eine Plasmaentladung und keine diffuse Erscheinung sondern eine hochgradig geordnete Struktur, scharf abgegrenzt von der Umgebung. Die Polarlichter sind ebenfalls Plasmaphänomene und entstehen Aufgrund von schnellen geladenen Teilchen (Sonnenwind), welche im Magnetfeld der Erde abgelenkt werden. Dabei werden die Moleküle in der Luft ionisiert, gehen also in den Plasma-Zustand über und geben bei ihrer Entladung die zugeführte Energie als Strahlung (Leuchten) wieder ab.

Durch Zufall (oder misslungene Vertuschung?) wurde entdeckt, dass Blitze Röntgen- und Gammastrahlung emittieren. Es ist denkbar, dass Plasma-Entladungen die Grundlage von Fusions-Prozessen bilden, da nur die EM-Kraft in der Lage wäre Ionen so stark zu beschleunigen, dass es womöglich zu einer Fusion kommt. Die beobachtete Röntgen- und Gamma-Strahlung bei Plasma-Entladungen, stützt die Plasma-Fusions-Theorie. Genaueres im Kapitel „Blitze".