030. Die sog. ko(s)mische Hintergrundstrahlung ist eine komische "Hintergrundstrahlung".

COBE und WMAP führten später noch zur Planck Mission, dem neusten Pferd auf der Rennbahm zum irrationalen Urknall. Worum geht es überhaupt? Man behauptet im Mainstream (Stand 2017), dass man das Echo des Urknalls in der sog. kosmischen Mikrowellen Hintergrundstrahlung entdeckt hätte. Das Licht, das beim Urknall entstanden ist, wurde inzwischen soweit ins Rote verschoben, dass es nun nur noch als Mikrowellenstrahlung bei uns ankommt. So die propagierte Theorie.

Diese Theorie ist aus mehreren Gründen völliger Blödsinn:

1. Wir leben nach aktuelle Lehrmeinung etwa 13,7 Milliarden Jahre nach dem Urknall, das Licht was uns als angebliche Hintergrundstrahlung erreichen soll, ist dementsprechend von einer Entfernung von 13,7 Milliarden Lichtjahren zu uns abgeschickt worden. Wie konnte zum Zeitpunkt des Urknall Licht von 13,7 Milliarden Jahren zu uns abgestrahlt werden, damit wir es heute sehen können? Das ist unlogisch! Oder wir haben einfach nur das unfassbare Glück genau jetzt zu existieren, um diese Strahlung zum Zeitpunkt des Urknalls heute Wahrnehmen zu können, ein paar Jahre früher oder Später und wir hätte nichts außer schwarz gesehen. Das ist idiotisch!

2. Die völlig irrationalen sog. Wissenschafter der WMAP (oder Planck Mission) behaupten, sie könnten den Himmel in erdnähe nach Mirkowellenstrahlung abscannen und daraus ein Bild der kosmischen Mikrowellen Hintergrundstrahlung erzeugen. Das was man tatsächlich gemessen und in ein Bild transformiert hat sieht so aus:



WMAP mit der Milchstraße als roten Balken in der Bildmitte

Die neuste Planck Mission zeigt ähnliches Bild, das Signal der Milchstraße überdeckt den gesamten Bereich:

 
Bildquelle von der ESA: esa microwave sky seen by planck

Findige Thysiker behaupten allerdings, sie könnten das Signal der Milchstraße herausrechnen und dann den Mirkowellenhintergrund vom Urknall abbilden. Das ist aus mehreren Gründen völlig unmöglich.

3. Man kann vermischte Signale nicht voneinander trennen, wenn man keine absolute Kenntnis über die Signale hat. Bei der WMAP und den anderen Missionen (COBE und Planck) hat man aber grundsätzlich mit dem Problem zu kämpfen, dass das Signal der Milchstraße als prominente Störquelle über dem gesamten Bild verteilt ist. Noch dazu ist das Störsignal der Milchstraße (die Milchstraße und alle anderen Galaxien im Universum emittieren Mikrowellenstrahlung) um den Faktor 1.000-mal stärker, als das gesuchte Signal. Bei einem Signal zu Rauschabstand von 1:1 bekommt man bereits kein brauchbares Ergebnis, denn man weiß nicht, ob man Signal oder Rauschen gemessen hat, wenn beide Quellen gleich stark sind. Bei der sog. kosmischen Mikrowellenhintergrungstrahlung ist das Störsignal aber 1.000-mal stärker, als das zu messende Signal. Das wäre gerade so, als ob man neben einem Düsenflugzeug beim Start mit einem Mikrofon die Geräusche aufzeichnet und zu Hause am PC dann das Signal herausrechnet, um die an der Turbine vorbei geflogene Mücke zu hören. Das ist unmöglich, wenn man keine absolute Kenntnis über die zu messenden Signale hat.



4. Jeder Stern im Univerum, jedes Plasmawölkchen, jede Galaxie, jeder Planetoid, jeder Asteroid usw. emittiert Mikrowellenstrahlung. Diese völlig durchgeknallten sog. Wissenschaftler behaupten aber, sie könnten das alles herausrechnen und so den freien Blick durch ein leeres Universum bis zur Mikrowellenhintergrundstrahlung ermöglichen. Wer das glaubt, muss naiv sein!

Entschuldigen sie, aber ich hatte etwas übertrieben, diese sog. Wissenschaftler behaupten lediglich, sie könnten das Signal der Milchstraße herausfiltern und so das Echo des Urknalls sehen. Von den Milliarden von Galaxien, welche allesamt ebenfalls Quellen von Mikrowellenstrahlung sind, wird erst gar nicht geredet.

5. Wie komplett bescheuert diese Behauptungen sind, dürfe jeden einleuchten, der sich mal mit der Auflösung der WMAP und des Hubble Ultra Deep Field befasst hat. Das HUDF umfasst einen winzigen Ausschnitt am Nachthimmel und ist mit 3.100 x 3.100 Pixel aufgelöst. Die Aufnahme enthält etwa 10.000 Galaxien. Am Himmel bedeckt dieser Bereich etwa ein Zehntel der Breite des Vollmondes. Ein einziger Pixel der WMAP ist fast halb so groß, wie der Mond am Nachthimmel. Ein einziger Pixel der WMAP ist so groß, dass etwa 5x5 HUDFs darin Platz fänden, also etwa 250.000 Galaxien. Ein einziger Pixel der WMAP bekommt das Licht von rund 250.000 Galaxien ab, was etwa 50 Billionen Sternen entspricht. Jeder einzelne Stern emittiert Mikrowellenstrahlung.

 

Ein einziger Pixel der WMAP enthält rund 250.000 Galaxien als Quellen für Mikrowellenstrahlung. WMAP hat keine Mikrowellenhintergrundstrahlung gemessen.



6. Genausowenig, wie man durch einen Wald hindurchsehen kann, kann man auch durch unsere Milchstraße hindurchsehen. Was hinter den Sternen liegt, bleibt für uns verborgen. Es kommt zur Verschattung. Weitere systematische Fehler der WMAP und Planck Mission haben Steven Crothers und Pierre-Marie Robitaille in ihren Vorträgen auf YouTube aufgezeigt:

Stephen Crothers Eradicates Nonsense - 2nd Rational Physics Conference

Dr. Pierre-Marie Robitaille: The Cosmic Microwave Background | EU2014


Man kann prinzipiell nicht durchs Universum bis an einen gedachten Rand hin hindurchschauen, das ist physikalisch unmöglich und führt jede Behauptung hinsichtlich eines Echos vom Urknall ad absurdum. Da nützt auch eine besser aufgelöste Planck Mission Karte nichts, weil das Prinzip immer dasselbe ist. Das prominente Störsignal der Milchstraße überdeckt alles, hinter der Milchstraße liegen Milliarden von Galaxien, welche ebenfalls alles überdecken und somit eine Analyse der Mikrowellenstrahlung eines angeblichen Echos vom Urknall völlig unmöglich machen.

In der Realität leben wir in einem ewiglichen und unendlichen Univerum. Dazu mehr im nächsten Kapitel.