028. Stabil vs. Instabil

Um diese beiden Begriffe im Zusammenhang zum Kosmos zu verstehen, werden wir den platonischen Weg einschlagen und uns durch geeignete Fragen diesem Ziel schrittweise nähern.

Warum sind die Planetenbahnen so stabil? Womöglich sind alle instabilen Bahnen verschwunden und in der Folge nur die stabilen Bahnen übrig geblieben.

Warum sind Galaxien augenscheinlich über hunderte von Millionenen oder Milliarden Jahre stabil und nicht im Konzept eines Schwarzen Lochs verschwunden? Vielleicht sind nur die Stabilen übrig geblieben und alle anderen in Schwarzen Löchern verschwunden.

Nun, da wir Schwarze Löcher als mathematische Fiktion verwerfen können, scheidet diese Erklärung aus. Allein die Tatsache der wechselseitigen Anziehung von Himmelskörpern durch die sog. Gravitation sollte langfristig dazu führen, dass alle Körper sich final zu einem Körper verklumpen. Das wurde nicht beobachtet, also kann man die Gravitation als monopolare Scheinkraft bezeichnen.

Wenn es die Gravitation nicht ist, was ist es dann? Standard-Mainstream fabuliert von Dunkler Materie und Dunkler Energie. Beide Schummelfaktoren sind unsichtbar und wurden noch nie beobachtet. Daher scheiden sie als mathematische Konzepte ohne Bezug zur Realität ebenfalls aus.

Abgesehen von Zauberei und rosa Einhörnern, bleibt dann kaum noch eine Erklärung übrig - oder etwa doch?

Die elektromagnetische Wechselwirkung besitzt besondere Eigenschaften, sie kann abstoßend und anziehend wirken. Aufgrund dieser bipolaren Natur, bilden sich immer dynamische Gleichgewichte zwischen Anziehung und Abstoßung. Zwei einzelne Wasserstoffatome tendieren dazu, sich zu einem Wasserstoffmolekül zu verbinden. Aber warum?

Ein einzelnes Wasserstoffatom besteht lediglich aus einem Proton und einem Elektron. Das Proton wirkt anziehend auf Elektronen und das Elektron wirkt anziehend auf Protonen, allerdings stoßen sich Protonen sowie Elektronen untereinander ab. Nähert sich ein zweites Wasserstoffatom, so wird das Elektron vom Proton des ersten Wasserstoffatoms ebenfalls angezogen - umgekehrt dasselbe.

Obwohl die beiden Protonen sich abstoßen, ziehen sie doch beide die Elektronen an. Allerdings stoßen sich auch die Elektronen gegenseitig ab. Es bildet sich ein dynamisches Gleichgewicht, welches sich durch die geometrische Form des Wasserstoffmoleküls widerspiegelt. Bei komplexeren Molekülen bildet sich ebenfalls eine optimale räumliche Anordnung, welche den EM-Wechselwirkungen Rechnung trägt.

Das Pentacenmolekül verdeutlicht dies anschaulich:

Unsere Vorstellung, dass Atome Moleküle bilden und sich dabei in geometrischen Formen anordnen, stimmt mit der beobachtbaren Wirklichkeit überein. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der unscharfen Abbildung, welche dem Prinzip der Realität geschuldet ist. Die elektromagnetische Wechselwirkung ist unser Fenster zur Wirklichkeit, wir haben keine andere Möglichkeit mit der Realität in Wechselwirkung zu treten. Atome und Moleküle sind keine rigiden Körper mit scharfen Konturen und wohl definierten Rändern - nein, Moleküle sind ein dynamisches, elektromagnetisches Kombinationsobjekt aus Elementarladungen. Die Abbildung zeigt die elektrische Struktur des untersuchten Objekts. Ein Atom oder Molekül ist dann stabil, wenn sich die Einzelbestandteile zueinander in Resonanz befinden.